Nepal für Traveller
Informationen und Tipps für eine Nepal Reise
Trekking-Saison   Trekking-Permit   Ausrüstung   Träger & Guides

Allgemeines zum Trekking


Trekking-Saison:

Die besten Jahreszeiten um zu trekken sind von März bis Mai und von Ende Oktober bis Dezember. Ab Mitte Juni herrscht der Monsun und es regnet sehr viel, so daß es fast unmöglich ist, in den Bergen zu trekken. Besonders, so sagten uns die Nepalis, sei es extrem schlimm mit den Blutegeln. Ab Dezember liegt zu viel Schnee und sehr viele Lodges in den höheren Lagen haben geschlossen.


Trekking-Permit:

Für die meisten Gebiete ist ein sogenanntes Trekking-Permit notwendig, welches man in Pokhara oder Kathmandu jeweils im Immigrations-Office bekommt. Wir empfehlen Leute, die es besonders eilig haben, das Permit schon in Kathmandu zu besorgen, da es in Pokhara Wartezeiten bis zu einem Tag geben kann. Man muß bis spätestens 10.00 Uhr einen Antrag für das Permitt mit zwei Paßbildern abgegeben haben, wonach man gegen 16.00 Uhr das bestätigte Trekking-Permit abholen kann. Die Gebühr für ein 7 Tage Permit liegt bei 1600 Rupien (ca. 50,-DM).
An den Immigrations-Offices warten schon die aufdringlichen Helfer, die sich als Träger / Guides anbieten wollen. Dieses Trekking-Permit wird an mehreren Checkpoints kontrolliert.


Ausrüstung:

Vor der Abreise nach Nepal braucht man sich noch keine Gedanken machen, wieviel Ausrüstung man mitnimmt, denn jeder Lodge- oder Guesthousebesitzer nimmt gerne einen Teil des Gepäcks in Verwahrung (so kommt man schließlich noch einmal). Direkt vor der Tour sollte man allerdings überlegen, welches Gewicht man tragen kann. Akzeptabel zu trekken ist es noch mit ca. 10 kg, das sollte auch für das Nötigste genügen.
Sehr wichtig sind gut eingelaufene Schuhe, Sonnenmilch und Sonnenbrille (tagsüber sehr heiß). Der Schlafsack sollte einen Komfortbereich bis mindestens 0 Grad C haben, zudem gibt es noch dicke muffige Decken in den Lodges.


Träger & Guides:

Der Träger (Porter) ist nur für das Gepäck zuständig. Er spricht in der Regel nur gebrochen englisch und verlangt pro Tag ca. 8 Dollar. Der Führer (Guide) trägt kein Gepäck! Er spricht gut englisch und kann so gut den Weg führen und beschreiben. Von ihm kann man auch Interessantes über Nepal erfahren. Allerdings verlangt er mindestens 12 Dollar pro Tag.
Bei beiden muß man vor Trekkingbeginn abklären, wer die Kosten für die Übernachtungen und Verpflegung übernimmt. Außerdem muß man sich im Klaren sein, daß man während der Tour für den Träger und für den Guide verantwortlich ist (Kosten bei Unfall). Sie kann man entweder schon in Kathmandu oder in Pokhara anheuern, abzuraten ist von frühzeitigen Buchungen in Reiseagenturen, da man dort mit überhöhten Preisen zu rechnen hat.
Wir haben uns nach reichlicher Überlegung dafür entschlossen, auf eigene Faust zu trekken, was sich auch als machbar erwies, da die Trekkingrouten im Allgemeinen gut begehbar sind.





Tavelnepal@gmx.de Nepal letzte Änderung am 30.12.1998