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Rafting in Nepal


Allgemeines

In Nepal gibt es 3 populäre Flüsse die zum Raften geeignet sind. Diese sind in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufgegliedert. Am einfachsten zu bewältigen ist der Trisuli (Grad 2-3) gefolgt vom Kali Gandaki (Grad 3-4). Am schwierigsten ist der Sunkoshi (Grad 4-5). Nach dem Monsun können sich die Schwierigkeitsgrade noch erhöhen.
Man sollte bei der Ausrüstung äußerst begnügsam sein, da es immer wieder vorkommt, daß einzelne Gepäckstücke trotz wasserdichtem Beutel naß werden.
Die Raftingcrew besteht im Allgemeinen aus einem Rafingführer, der während der Fahrt Steueranweisungen erteilt, einem Rettungskanuten und einem sogenannten Koch. Dieser bereitet drei Mahlzeiten zu, wobei das Abendessen warm ist. Es ist zu empfehlen ausreichend Snacks mitzunehmen.


Organisation

Die meisten Rafting Agenturen bieten 2 bis 5 Tagestouren an. Wir haben für unser Rafting auf dem Kali Gandaki eine 5 Tagestour gewählt. Es ist zwar möglich die Strecke auch in 4 Tagen zu bewältigen, allerdings wird es dann stressiger.
Man sollte sich auf jeden Fall vor Vertragsabschluß über die Ausrüstung (Zelte, Plastikpaddel und wasserdichte Säcke) erkundigen und besonders darauf achten, daß das Unternehmen über gutes Equipment verfügt.
Die Kosten variieren zwischen 60 und 200 Dollar je nach Anbieter, wobei man nicht das preiswerteste Angebot wählen sollte. Der Grund für diese immensen Preisunterschiede liegt daran, daß die teuren Agenturen über westliche Raftingcrews verfügen, und diese auch dementsprechende Löhne erhalten.


Tourbeschreibung

Die Raftingtour beginnt nach der Anfahrt zum Ausgangspunkt mit einer Einführung vom Raftingguide, in der er darlegt, wie man sich in verschiedenen Situationen zu verhalten hat. Anschließend wird das Ganze in der Praxis erprobt. Wenn man die Anweisungen des Raftingführers befolgt, ist die Unfallgefahr sehr gering.
Typischer Tagesablauf:
Man wird gegen 8.00 Uhr geweckt, meist ist das Frühstück schon vorbereitet. Nach etwa 4 Stunden Rafting wird am Flußufer der Lunch zubereitet (Salate und Brot). Nach weiteren 3 Stunden Rafting kommt man an der Übernachtungsstelle an (sandiges Flußufer). Bis zum Abendessen ist man damit beschäftigt, trockene Kleidung anzuziehen und die Zelte aufzubauen. Den Abend verbringt man gemeinsam am Lagerfeuer.




Tavelnepal@gmx.de Nepal letzte Änderung am 30.12.1998