Elektrifizierung Nepals

In Nepal fliesst die kostenlose Energie in Stroemen. Leider ungenutzt die Haenge hinab. Viele Nationen bemuehen und bemuehten sich schon, das zu aendern, die Projekte versickerten fast alle im Sumpf der Korruption. China stiftete eine Obuslinie in Kathmandu und bis Bhaktapur. Da wurde von den Maechtigen nur abgesahnt und die Wartung vernachlaessig. Inzwischen eingestellt.
Endlich gibt es wieder eine neues Wasserprojekt zur Energiegewinnung und Regulierung der Hochwasserfluten. Aber nur 12% des Ertrages sollen Nepal zugute kommen. Da wird wohl das meiste wieder in andere Taschen abgezweigt.
Vom Annapurna Base Camp konnte ich, ebenso wie aus dem Flugzeug, die Luftverschmutzung, auch ueber Nepal, von oben aus betrachten.
Es ist dringend erforderlich, endlich die Abholzung ganz zu stoppen und durch Strom zu ersetzen. Nepal hat die allerbesten Voraussetzungen dafuer und es waere kein Fehler, wenn die Bergregion wieder bewaldet waere.
Vor allem der Strassenverkehr koennte vollstaendig auf elektrischen Betrieb umgestellt werden, betrieben mit kostenlosem Strom. Auch der Tourismus wuerde dadurch keinen Schaden erleiden.
Schon damals war ich unterwegs , um fuer die Elektrizitaet Werbung zu machen, traf auf einzelne Projekte, ausschliesslich auf Privatinitiative angewiesen. Aber geaendert hat sich seitdem fast nichts. Lediglich die Stromabschaltungen werden inzwischen gerechter verteilt.
Versorgung mit sauberem Wasser und das Abwassersystem sind ein anderes Thema. Das in dem wasserreichen Nepal! Das war vor langer Zeit, unter den Mallas, einmal viel besser organisiert, einschliesslich dem Wasserverteilungssystem auf dem Land und dem Terassenbau. Das meiste verfaellt, was damals den Reichtum Nepals ausmachte, der einem auf Schritt und Tritt in Nepal noch begegnet. Immerhin tut sich auf diesen Gebieten neuerdings auch Erfreuliches.
Geschrieben von Bernd Schlüter am 05. Oktober 2017 um 09:51 Uhr.


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