Der Artikel aus Oesterreich, NamastÚ , Nepal

http://derstandard.at/2000028293600/Nepal-fluechtet-sich-in-die-Arme-Chinas

Danke, Klaus , fuer das link
Mit Sicherheit ist der politische Gegensatz zwischen China/Nepal und Indien schwerwiegender, als bisher von der nepalesischen Regierung, die immer mehrheitlich von indischstaemmigen Hindukasten besetzt wurde, zugegeben wurde.
Meiner Beobachtung nach ist Nepal nicht etwa nur zu den angeblichen 3% der hinduistischen Religion zuzuordnen, sondern, wenn ich das richtig sehe, mehrheitlich. Nepal gehoerte urspruenglich zur buddhistischen Moenchherrschaft mit dem Zentrum in Tibet. Keineswegs ein Regime, das wir nur mit verklaerten Augen ansehen sollten. Auch die Chinesen sind Buddhisten und heute nicht nur die Nachfolger Buddhas in seiner Auflehnung gegen das ungerechte hinduistische Kastenunwesen, sondern auch der Staatsapparat hat laengst den Klassenkampf verinnerlicht, waehrend Tibet in einer mittelalterlichen Moenchdiktatur verharrte.
Dass es Zwietracht zwischen Nepal und China gab, liegt mehr an dem Gegensatz der hinduistischen Unterdrueckung des buddhistischen Einflusses in Nepal.
Dabei steht Tibet/China Nepal sehr viel naeher als Indien.
Aber Nepal wurde von den hinduistischen Kriegern erobert, die heute auch die Elite und Intelligenz Nepals bilden.
Ohne diese Elite geht in Nepal auch in Zukunft nichts mehr und Nepal ist unbedingt auf einen Ausgleich angewiesen.
Der politische Sprengstoff ist eigentlich viel brisanter, als er zwischen den Laendern des Islams besteht. Nur der friedlichen Grundeinstellung sowohl der Hindus, wie vor allem der Nachfolger Buddhas ist es zu verdanken, dass nicht Millionen, sondern nur Zehntausende Freiheitskaempfer den Auseinandersetzungen zum Opfer fielen, die sich inzwischen bemuehen, sich so friedlich verhalten, wie es nur geht. Ja, man ist sogar den indischen Madhesi gegenueber, die eigentlich der erklaerte Feind waren, wieder kompromisbereit.
Wir koennen nur hoffen, dass die Auseinandersetzungen in einem Ausgleich der nun drei Nationen enden. Die Friedensabsicht steckt in beiden Religionen und wir erleben die friedliche Gesinnung bei jeder Begegnung mit den Menschen aus Nepal.
Trotzdem, ich meine, das Kastensystem ist ueberholt und Buddha steht heute mit seiner Lehre nicht mehr alleine, sondern erhaelt heute auch Unterstuetzung aus dem Mutterland des Kastenunwesens, gegen das sich Buddha auflehnte.
Liebe Chetris und liebe Brahmanen, Ihr seid nicht die alleinigen Herren der Welt! Gebt Frieden, die Menschen Nepals sehnen sich danach und nutzt Notlagen nicht schamlos nur fuer Eure Zwecke aus!
Aber, wie auch Buddha der Kaste der Krieger entstammte, kommen auch die Fuehrer der Widerstandsbewegung aus der gleichen Kaste wie Buddha und der der Brahmanen.
Ich denke, wir koennen zuversichtlich sein, dass Buddhas Lehre endlich Frucht traegt und Nepal den immerwaehrenden Frieden, "NamastÚ", auch den Frauen und bisherigen "Untermenschen" bringt.
Der Dalai Lama, der einst einseitig der Politik der USA folgte, wirbt schon seit laengerem fuer den eigentlichen buddhistischen Weg, den Weg des Friedens.


Geschrieben von Bernd Schlueter am 13. Januar 2016 um 18:03 Uhr.

Antwort zu: Re: der komplette Link zum Artikel geschrieben von Klaus - HIMATREK am 13. Januar 2016 um 15:00 Uhr.


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