Rucksacktourismus

Meine Freundin hat mir damals die Augen geoeffnet und mich gezwungen, in Sri Lanka und Nepal mit dem Rucksack auf dem Ruecken durch das Land zu ziehen. Auch, wenn wir in Helambu/Nepal von Raubmoerdern (Tamangs) ueberfallen und schwer verletzt wurden, habe ich nie bereut, die Last des Rucksacks auf mich genommen zun haben. Nur so lernt Ihr Land und Leute richtig kennen. Dafuer ist es nicht noetig, sich einer teuren, festen Reisegruppe anzuschliessen, von denen oft die Haelfte notorisch krank und zerstritten ist. Gruppen in Nepal bilden sich spontan, wenn man nur will. Es finden sich sofort Gleichgesinnte und geben ihr Geld an die, die es am noetigsten haben. Meine Freundin hat mich auch gezwungen, ab und zu mehr zu geben, als gefordert. Nepalis sind meist gastfreundlich und dankbar.
Das Geld, was ihr so verteilt, ist gut angelegt.


Aber, alleine, wie wir, solltet Ihr nie wandern. Dafuer ist Nepal zu gefaehrlich. Hier in Deutschland wandern Frauen auch nicht nachts durch einsame Gegenden. In Gemeinschaft seid Ihr sicher.
Tibetanische Gebiete waren schon von alters her gefaehrlich. Auch Sherpas sind tibetstaemmig wie auch die beiden Tamangs, denen wir alleine in der Daemmerung begegeneten.

Geschrieben von Bernd Schlueter am 04. September 2015 um 18:01 Uhr.


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