Re: Sherpa gesucht der in Deutschland lebt

Das ist wirklich eine glaenzende Idee. In Nepal liegt bei der Erosionsvorsorge einiges im Argen. Dabei zeugen die Terrassierungen im ganzen Land davon, dass man sich in der fernen Vergangenheit weit mehr um Erdrutsch- und Lawinen-Sicherheit gekuemmert hat.
Aufforstungen dienen auch noch einem anderen Zweck: Gutes Bauholz erhoeht die Erdbebensicherheit erheblich.
Fachwerkbauten in Deutschland wuerden wirklich jedes Erdbeben ueberstehen.
Zur Zeit der Widerstandskaempfe blieben 75% der Ackerflaechen brach liegen, dabei schritt die Bodenerosion stark voran. Nachdem Staedter fast allen landwirtschaftlichen Besitz aufgekauft hatten, verlor sich das Interesse der Bauern, Vorsorge zu treffen. Das oberste Ziel der Revolution wurde nicht erreicht.
Trotzdem, Nepal hat ein aehnliches landwirtschaftliches Gesetz wie wir in der Bundesrepublik. Es fehlt nur der politische Wille zur Durchsetzung.
Es muss nicht unbedingt ein Sherpa sein, der Gemeinschaftsbewusstsein nach Nepal tragen kann. Es gibt genuegend Nepalis, die Verantwortungsbewusstsein besitzen und zu Gemeinschaftsaufgaben bereit sind. Das politische und religioese System ist immer noch ein Hindernis fuer sie.
Leider wird zur Zeit wieder dieses statt Lawinenverbauungen zementiert.
Geschrieben von Bernd Schlueter am 27. Mai 2015 um 11:08 Uhr.

Antwort zu: Re: Sherpa gesucht der in Deutschland lebt geschrieben von Silke am 27. Mai 2015 um 09:28 Uhr.


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