Re: Nachbeben

Die Erdbebenzone wandert, fuer die bisher betroffenen Gebiete ist damit zu rechnen, dass die Nachbeben schwaecher ausfallen.
Ich hoere gerade, dass die Verspannungen in der Erde in Tibet besonders hoch sind. Das muss aber nicht bedeuten, dass es in absehbarer Zeit dort zum grossen Beben kommt.
Die Bevoelkerung ist vorgewarnt, die privat organisierte Hilfeleistung (vor allem innerhalb der Bevoelkerung Nepals) kommt in Schwung. Direkte, oft private Initiative unsererseits traegt das Ihre dazu bei.
Geldmittel tragen nur zur Umverteilung der zu wenigen noch vorhandenen Resourcen bei. Deshalb ist moeglichst direkte Hilfe wichtig, auch bei uns sollten wir darauf achten.
Als wir in Nepal in Not gerieten, bekamen wir ausschliesslich private Hilfe.
Unsere grosse Organisation, unser Nachrichtendienst BND wurde damals nur zur eigenen Bereicherung und der der Fuehrungsstelle in Bonn eingesetzt. Aber von einzelnen Angehoerigen dieser Organisation wurde uns dann doch, ganz privat, geholfen. Ich moechte damit nur unterstreichen, was Andreas Khanal weiter oben gesagt hat.
Wir sollten einige Zeit verstreichen lassen, aber dann sollten wir wieder Nepal zum Wandern besuchen und unser Geld
direkt unter der betroffenen Bevoelkerung verteilen. Insgesamt sollte die Erdbebengefahr immer geringer werden und auch nun schon sein.
Ich denke, dass bis zur naechsten Saison die meisten Huetten auf dem Land wieder aufgebaut sein werden. Die meisten Fusswanderwege duerften jetzt schon passierbar sein. Im Moment herrscht noch zu grosse Erdrutschgefahr durch Monsunregen.
Geschrieben von Bernd Schlueter am 13. Mai 2015 um 08:11 Uhr.

Antwort zu: Nachbeben oder neues Erdbeben geschrieben von Peter am 12. Mai 2015 um 16:37 Uhr.


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