Re: Und wenn ich jetzt doch fliege...?

Ich muss mich nur wundern.
Man braucht schon ein besonderes Gemuet, um in einer katastrophensituation, wie sie Nepal noch nie erlebt hat, dorthin zu reisen.
Die Leute streiten sich mittlerweile um Wasser, schlafen im Freien, im Busbahnhof wird Militaer und Polizei eingesetzt, die Strassen sind teils unpassierbar, einige Doerfer von Lawinen voellig zerstoert..

Weiterhin: der Flugplatz wird dringend fuer Hilfsfluege benoetigt und nicht fuer Touris, letztlich ist jede Reise nach Nepal eine Lustreise, man will sich dort entspannen und dabei Leute und Natur erleben.
Wie das in der jetzigen Situation moeglich sein soll..?
Ich halte es auch fuer einen Affront gegen die leidgeprueften Nepalis, die momentan ums ueberleben kaempfen und eigentlich von jedem Hilfe benoetigen..
Als Lustreisender hat man dabei die Konfrontation mit einer Katastrophensituation, in der man Tote gerade aus den Truemmern holt, geht vorbei an Schutt, Dreck und Elend und sucht sich dabei sein Hotel..
Die wenigen Lebensmittel und das Trinkwasser, das in Kathmandu noch verhanden ist, nimmt man dabei auch noch den im freien schlafenden Menschen und sonstigen Ueberlebenden ab..toll..

Auf dem Trek angekommen, kann man unterwegs kaum auf Hilfe hoffen, alle Hubschrauber sind im Einsatz und werden nicht fuer Touris eingesetzt, die trotzdem meinen, ihren Egotrip in Nepal fortzusetzen..

Nein, ich verstehe eine solche Ueberlegung nicht, gerade jetzt nach Nepal zu reisen!

Geschrieben von karl am 29. April 2015 um 12:36 Uhr.

Antwort zu: Re: Und wenn ich jetzt doch fliege...? geschrieben von Andrees am 29. April 2015 um 10:58 Uhr.


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