Dank & Anteilnahme


Liebe Nepalfreunde,

das Erdbeben und seine verheerenden Auswirkungen
sind wie ein Albtraum. Wie befuerchtet, die Opferzahlen
steigen und steigen. Bei einem Beben dieser Heftigkeit
- es war ca. 10-mal so stark, wie das Beben auf Haiti(!) -
muss man mit schweren Folgen fuer das ganze Land rechnen.

Der mittlere und ferne Westen Nepals, scheint nach bisherigen
Informationen, allerdings relativ wenig betroffen zu sein.
Wer Freunde oder Angehoerige in der Region Pokhara oder
weiter westlich davon hat, muss sich wahrscheinlich nicht
so grosse Sorgen machen. Natuerlich koennen auch dort Menschen
zu Schaden gekommen sein, jedoch sind meines Wissens in
Pokhara selbst, 2 Menschen in Folge des Bebens ums Leben
gekommen. Daraus laesst sich erahnen, dass die Menschen in
dieser Region sehr viel weniger betroffen waren, als in
Kathmandu oder in der Naehe des Epizentrums, nahe Gorkha.

Da aus entlegenen Gegenden noch viele Informationen fehlen,
kann das letztendliche Ausmass der Katastrophe noch nicht
endgueltig beziffert werden. Neben den teilweise wirklich
schweren Gebaeude- und Bauwerkschaeden im Kathmandutal scheint
es allerdings im Moment so, dass andererseits noch relativ
viel stehen geblieben ist. Die Schaeden haetten noch viel
flaechendeckender sein koennen - dies unter Vorbehalt und
mit aller Vorsicht eingeschaetzt. Ich hoffe, mit dieser
Sichtwese nicht von der Realitaet eingeholt zu werden.

Ich moechte an dieser Stelle einen Dank aussprechen.
Seit Samstag haben meine Frau und ich zahlreiche Anrufe
und E-Mails erhalten, in denen sich nach der Situation
erkundigt wurde und auch sehr viel Betroffenheit und
Anteilnahme mitgeteilt wurde. Wir wurden gefragt, wie es
unserer Familie und Freunden vor Ort geht und ob irgendwie
geholfen werden koennte. Auch aus dem Kreise des Nepalboards
erhielten wir diesbezuegliche Kontaktaufnahmen. Ganz herzlichen
Dank, allen, die mitgefuehlt und Beistand geleistet haben.

Ich kann sagen, unserer Familie und unseren Freunden geht es
verhaeltnismaessig gut. Es gibt im Kathmandutal niemanden, der
nicht betroffen waere, und auch ich koennte da die eine oder
andere tragische Geschichte berichten, jedoch glaube ich,
dass die uns nahestehenden Menschen insgesamt bisher mehr
Glueck hatten, als es vielen anderen vergoennt war. Traurig
sind wir fuer diejenigen, die durch das Unglueck umgekommen
sind oder verletzt wurden. Insbesondere die Kinder tuen uns
sehr leid.

Nachdem Nepal in vielerlei Hinsicht schwere Jahre hinter
sich gebracht hat, konnten seine Menschen dieses Erdbeben
am aller wenigsten brauchen. Den Betroffenen gehoert unser
ganzes Mitgefuehl. Wir hoffen sehr, dass diese schwierige,
schmerzhafte Zeit bald vorueber geht.

In Verbeugung und
herzlicher Anteilname
gegenueber den Opfern
dieser Naturkatastrophe

Andreas & Familie

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Geschrieben von Andreas Khanal am 27. April 2015 um 18:06 Uhr.


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