Re: Es muessen die richtigen Konsequenzen gezogen werden

> Das ist alles voellig richtig! Wir hatten zwei Gaeste an Board, die erst mal einen Schock zu vertauen hatten. Mit Glueck keine Verletzungen.Ich denke so muessten langsam alle gut verdienenten Fluggesellschaften fuer die Sicherheit am Flughafen Kathmandu mit sorgen.Ausreichende Nebelbeleuchtung auf der Landebahn, Verbreiterung der Landebahn usw. . Natuerlich haben alle Verantwortlichen in Nepal gute Argumente , weshalb dies eine Ausnahme war usw.. Aber schlicht und einfach fehlt Geld (oder es fliesst in andere Kanaele), um Kathmandu Airport zu einem Flughafen zu machen der den Sicherheitsanspruechen der vielen anderen internationalen Flughaefen entspricht.Nepal ist immer noch ein Entwicklungsland, welches auf Hilfe angewiesen ist. Auf wirtschaftlicher Ebene sollte dies wohl nun ein Anreiz fuer einige Fluggesellschaften sein, fuer Verbesserung zu Sorgen.
Nur ein paar Gedanken. Ich denke auch an die vielen Fluggaeste, die momentan froh sind, dass alles "gut gegangen ist". Aber viele werden jahrelang immer wieder an diese Landung denken und vielleicht eine Flugangst entwickeln. Aber gerade viele Fluggaeste werden auch dankbar sein, dass ein Flugpilot besonnen war, und das Schlimmste verhindert hat. Er hat super Arbeit geleistet und wird bestimmt auch froh sein, nein mehr als froh, dass dies nicht in einer Katastrophe endete. Dagmar
> Das Grundproblem ist, dass in den Wintermonaten
> in Kathmandu haeufig Morgennebel herrscht. Die
> sogenannten Slots - das sind Zeitfenster, fuer
> Starts und Landungen - werden von der Flugbehoerde
> in Kathmandu vergeben. Und es ist so festgelegt,
> dass die Turkish Airline Fluege ganzjaehrig frueh
> morgens landen und starten. In den Wintermonaten
> ein vollkommener Unsinn!

> Der Flughafen Kahtmandu verfuegt nicht ueber eine
> entsprechend notwendige Nebeleinrichtung. Da muss
> man die Frage stellen, ob das nicht fahrlaessig ist.
> Sollte diese Einrichtung zu teuer sein (was durchaus
> sein kann), so muesste der Flugverkehr in den Winter-
> monaten in den Morgenstunden ausgesetzt werden. Da
> dies nicht der Fall ist, kommt es oft zu verspaeteten
> Landungen und verspaeteten Starts. Die Passagiere muessen
> das mit langen Wartezeiten und bei den Rueckfluegen ab
> Kathmandu zumindest ab und zu mit verpassten Anschluss-
> fluegen ausbaden. Das eigentlich Schlimme ist aber, dass
> bei den Starts und Landungen moegliecherweise Sicherheits-
> risiken in Kauf genommen werden, die nicht in Kauf ge-
> nommen werden duerften. Der im Raum stehende Vorwurf ist,
> ob hier moeglicherweise Sicherheitsrisiken eingegangen
> werden, um auch in den Morgenstunden Profit einzufahren.
> Wenn dies so ist, muessen moeglichst umgehend die richtigen
> Konsequenzen daraus gezogen werden, bevor Menschen zu
> Schaden kommen. Das kann so jedenfalls nicht weitergehen.

> Wir koennen froh sein, dass dieser Vorfall noch relativ
> glimpflich verlaufen ist. Es haette sehr viel schlimmer
> kommen koennen.

> Es gruesst euch
> Andreas

>
>
>

Geschrieben von dagmar am 04. März 2015 um 20:41 Uhr.

Antwort zu: Es muessen die richtigen Konsequenzen gezogen werden geschrieben von Andreas Khanal am 04. März 2015 um 12:11 Uhr.


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