Re: Welche Gebiete sollte man meiden?

Ich moechte mich noch mal melden und feststellen, dass die Warnungen auf der Botschaftsseite, im Gegensatz zu dem, was ich vor 20 Jahren antraf, jetzt gut und zutreffend sind. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass solche Vorkommnisse, wie sie damals uns widerfuhren, sich wiederholen.
Auch ich wuerde in Nepal wieder trekken, dann aber ganz sicher nur in einer groesseren Gruppe. Damals liefen mindestens 50% der Trekker alleine. Die Hauptgefahren sind: 1. Krankheiten
2. Unfaelle (gilt nur fuer Hochgebirgskletterer)
3. normale Kriminelle ,deren Opfer eben immer noch meistens alleinreisende Frauen sind.
Die Opfer der normalen Kriminalitaet (u.a. Vergewaltigung und Toetung von Frauen) koennten sehr leicht vermieden werden, wenn in Nepal die gleichen Sicherheitsregeln eingehalten wuerden, die in Deutschland merkwuerdigerweise von den gleichen Personen befolgt werden.
Das Schlimmste ist, bekifft alleine durch die Dunkelheit zu laufen.
Jeder Nepali weiss, dass Trekker in aller Regel ihre gesamten Reisegelder mit sich herumtragen, die haeufig ausreichen, sich in Nepal eine Existenz aufzubauen, zum Beispiel ein Haus zwecks Heirat, so in unserem Fall von dem 36 jaehrigen Angreifer meiner Freundin beabsichtigt. Das Geld hat er bekommen, es tauchte trotz seiner sofortigen Verhaftung nicht mehr auf. Auch die Versicherungsleistungen, wir waren offiziell angemeldet und ueber Lloyds/London versichert, steckten nepalesische Kreise ein.

Kurz, es geht auch um Geld, und die Kriminalitaetsrate, die regelmaessig und ueberaus ausfuehrlich in den nepalesischen Blaettern in Indien (nicht in Nepal!) dokumentiert wird, waere sehr viel geringer, wenn es endlich zuverlaessige Banken gaebe, an denen man seine Reisekasse deponieren koennte, ohne hinterher auf Achselzucken (die nepalesische Kopfbewegung ist eine andere) zu stossen. Banken sind oft von der koeniglichen Familie kontrolliert.
Wenn sich die Botschaften zusammentaeten, koennten sie sicherlich eine solche Institution einrichten, die z.B. gegen 1% Gebuehr diesen wichtigen Schutz der Touristen uebernaehme.
Als gefaehrlichste Region galt damals Helambu, dies ist ausfuehrlich in der indischen Presse dokumentiert worden. Schwerpunkt: der Pilgerweg nach Gosainkund. Das Tal der Tamang. Damals auch die Umgebung von Ghandruk, Tadopani und Bamboo Lodge kurz vor dem Annapurna.
Diese Schwerpunkte haben sich aber verlagert, so waren nur zeitweilig Teile des Everesttrekks gefaehrlich, von den Natonalparks hoerte man damals ueberhaupt nichts Negatives. Gerade das hat sich in der letzten Zeit umgekehrt. Seit Militaer dort ist? hoerte ich schon aus dem Fahnderkreis nach Sabine Grueneklee vermuten.
Once you’ve logged in, poloniex api you should be able to see 4 tabs: Orders , Balances , Trade History and Notifications log . Die Berlinerin, die vor wenigen Monaten am gleichen Ort ueberfallen wurde und ueberlebte, habe ich noch nicht erreicht.
Ich habe noch Erinnerungen an deutsche Soldaten, die Russland besetzten, auch die waren keine Unschuldsengel.
Also, bitte auch Kriegshandlungen, Demonstrationen und Soldaten meiden!
Von den Franzosen, die nach Cèline Henry fahnden, erfuhr ich, dass sich diesmal, im Gegenteil zu damals, die franzoesische Botschaft wenig kooperativ zeigt. Der Tourismus ist eben in Nepal eine "heilige Kuh". Da heisst es verschweigen, conceiling auf Englisch.
Ich bin eingeladen nach Nepal, aber ich komme noch nicht. Das Problem heisst Gyanendra, den gab es schon damals.
Bernd Schlueter

Ihr kennt mein Anliegen und ich wuerde mich freuen, wenn sich noch jemand finden wuerde, der oder die nicht nur durch Verschweigen Nepal sicherer machen will.

Abgeschickt von Bernd Schlüter am 22. Dezember 2005 um 16:01 Uhr.

Antwort zu: Re: Welche Gebiete sollte man meiden? geschrieben von Matze am 22. Dezember 2005 um 09:50 Uhr.


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