Nepal für Traveller
Informationen und Tipps für eine Nepal Reise

Pokhara


Anreise nach Pokhara

Um nach Pokhara zu gelangen kann man entweder mit dem Bus fahren oder per Flug. Das Flugzeug ist sicherlich die bequemere Möglichkeit die 200 km zurückzulegen. Allerdings kostet der Flug ca. 60 Dollar, dauert dafür aber nur ungefähr 45 Minuten.
Wesentlich günstiger ist der Bus, hier muß man noch unterscheiden zwischen Tourist-Bus und Local-Bus. Der Tourist-Bus ist etwas bequemer, schneller aber auch teurer, außerdem muß man zuvor reservieren. Der Preis unterscheidet sich nur gering, deshalb ist es sicher die bessere Lösung den Tourist-Bus zu nehmen. Wer allerdings keinen Tag verlieren möchte, der sollte den Local-Nightbus nehmen (Ankunft Pokhara ca. 4 Uhr), welcher im Allgemeinen aber nur von Nepalis benutzt wird und keine Touristen-Raststätten anfährt. Uns blieb die rasante Fahrt mit dem Nachtbus in eindrucksvoller Erinnerung.
Die Fahrzeiten unterscheiden sich zwischen Tourist-Bus zwischen 6 und 8 Stunden je nach Bus und Busfahrer (beim Nightbus muß man gelegentlich mit längeren Reparaturaufenthalten rechnen). Man darf sich nicht wundern, wenn plötzlich die Straße nicht mehr geteert ist. Als wir dort fuhren, war die Straße zumindest bis zur Hälfte geteert.


Unterkünfte

Pokhara besteht aus drei Stadtteilen, von denen zwei reine Touristenzentren sind: Lakeside und Damside. Lakeside liegt direkt am Fewa Lake und ist damit das schönere Gebiet.

In beiden Vierteln gibt es genügend Guesthouses, so daß man sich erst vor Ort für eine Unterkunft entscheiden sollte, und nicht auf leere Versprechungen zahlreicher Nepper eingehen muß.
Die Preise pro Übernachtung bewegen sich zwischen 5 bis 10 Dollar für einfache Zimmer mit Dusche und WC.
Tip: Im Zentrum von Lakeside befindet sich ein Guesthouse, welches von einem Deutschen namens Klaus gebaut wurde, der auf die Bedürfnisse westlicher Touristen besonders eingeht. Wir sahen leider nur den Rohbau, doch der sah schon sehr vielversprechend aus.




Wissenswertes

Pokhara ist der Ausgangspunkt für zahlreiche Trekking- und Raftingtouren. Man sollte sich im Klaren sein, von wo man z.B. seine Raftingtour starten möchte, damit man nicht umsonst die Fahrt nach Kathmandu auf sich nimmt.
In den zahlreichen Reiseagenturen muß man sich nicht für Träger/Guides überreden lassen.

Der Fewalake ist nicht als Badesee geeignet, allerdings lassen sich schöne Bootsfahrten auf im durchführen (Boot mit Ruderer für 6.- DM).
Es gibt zusätzlich zahlreiche Fahrradvermietungen, so daß man als gute Alternative die Landschaft mit dem Rad genießen kann (Räder wesentlich billiger als in Kathmandu).







Tavelnepal@gmx.de Nepal letzte Änderung am 30.12.1998